Stellungnahme zur Rufmordkampagne gegen Heinz Grill


Durch die Verleumdungen, die seitens der Familie B. und im Hintergrund von sogenannten “Sektenreferenten” der bayrischen Polizei und der bayrischen kathol. Kirche gegen Herrn Heinz Grill vorangetrieben wurden und noch immer werden, ist es uns wichtig, uns gegen diese ungerechten Attacken, die auch gegen uns, als bei Heinz Grill ausgebildete Yogalehrer, gerichtet sind, zu verwehren.

Richtigstellung einiger Aspekte aus dem Artikel „Der Guru“ vom 13.04.2019 in der Süddeutschen Zeitung 

In der Süddeutschen Zeitung erschien am 13. April diesen Jahres ein mehrseitiger Artikel über einige Gerichtsprozesse in München, die von ehemaligen Patienten der inzwischen verstorbenen Ärztin Dr. B. angestrengt wurden. Unter anderem prozessiert auch mein Mann, Frieder Bauer, seit fast 5 Jahren zunächst gegen die Ärztin und nach deren Ableben gegen ihre Rechtsnachfolger, denn man erbt nicht nur das Vermögen, sondern auch die anhängigen Rechtsverfahren eines Verstorbenen. In dem Artikel der SZ wird fälschlich suggeriert oder gemutmaßt , dass der Tod der angeklagten Ärztin und ihres Ehemannes im Umfeld einer Yoga-Sekte bzw. eines Yoga-Gurus stattgefunden haben könnte. Der „Guru“ soll Heinz Grill sein, bei dem Frieder und ich unsere Yogalehrer-Ausbildung 1995 absolviert haben, dessen umfangreiche Literatur zu verschiedenen Themen wir sehr schätzen und zu dem wir regelmäßig weiterhin zu Fortbildungen fahren.
Trotz der monströsen Lügen und Erfindungen, die eigentlich keiner weiteren Beachtung wert wären, wollen wir zu diesem Thema Stellung nehmen, denn diese Lügen bleiben sonst als Fragen oder Mißtrauen im Raume stehen und können Menschen verunsichern, den Weg zu uns oder zu dem Werk von Heinz Grill zu finden. Leider ist es notwendig, sich mit falschen Unterstellungen und Hetze auseinander zu setzen, denn diese unwahren Behauptungen müssen zurückgewiesen werden, damit sie sich nicht ausbreiten und ihr Unwesen weiterhin treiben können.  
Die ganze Familientragödie der Familie Bornschein ist vor kurzem als Dokumentation im ZDF ausgestrahlt worden:
Dokumentation zum Fall Klaus Oppermann im ZDF  Teil 1
Dokumentation zum Fall Klaus Oppermann im ZDF  Teil 2
Die ehemalige Ärztin, Frau B. hatte sektenhafte Strukturen in ihrem esoterischen Zentrum „Amunhaus“ in München aufgebaut und Menschen von sich abhängig gemacht. Sie hat als Ärztin ihren Arztberuf missbraucht um Patienten in ihre sektenhaften Strukturen einzugliedern. Da sie keine Fakten in ihren Rechtsstreitigkeiten als Beklagte Ärztin mit ihren ehemaligen Patienten vorzubringen hatte, behauptete sie, von einer Sekte verfolgt zu werden und bezeichnete alle Kläger als Mitglieder dieser angeblichen „Sekte“.
Diese Lüge und Diffamierung, die sie gleich zu Anfang der Prozesse, noch zu ihren Lebzeiten in die Welt gesetzt hat, wirkt nun, vor allem in Bayern wie ein Gerücht, das ja bekanntermaßen auch oft eine große Macht und eine sehr negative Stimmung gegen die Betroffenen entfalten kann. Unsere Prozessgegner, also die Beklagte Familie B., schüren dieses Gerücht so gut sie können im Sinne einer Rufmordkampagne.  
Die bisherige Spitze dieser ungeheuren Verleumdungs- und Diffamierungskampagne bildete Mitte April eben jener große Artikel in der Süddeutschen Zeitung, um den es hier geht. 

 

Im folgenden lesen Sie eine Richtigstellung von mir vom 7. Mai 2019, die sich auf nur sehr wenige Punkte aus diesem Artikel bezieht. 

Sie ist auch im Stephan Wunderlich Verlag auf der Internetseite veröffentlicht worden:

Beschuldigungen gegen Heinz Grill in der Süddeutschen Zeitung

Hier nun unsere Stellungnahme vom Yogastudio Bauer: 
In dem Artikel wird unter anderem suggeriert, dass Menschen sich sozusagen zu HEINZ GRILL verirren und in etwas „hineingeraten“, vor allem wenn sie „krank, beruflich am Wendepunkt oder in einer Lebenskrise“ seien. Es werden also alle Teilnehmer an Seminaren oder Schulungen, zu denen Herr Grill als Referent eingeladen ist schon von vornherein als schwach, Ich-los und verirrt hingestellt. Es wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine „Gruppe“ von „Losern“, die dem oberbayrischen „Metzgerssohn“ vom Lande folgen. Besonders die Yogalehrer, die eine Ausbildung bei Heinz Grill gemacht haben werden extra erwähnt. Man kann demnach froh sein, wenn man unbeschadet aus ihrem Unterricht wieder heraus kommt. Dieser falsche Eindruck, der hier willentlich diffamierend erzeugt wird gehört richtig gestellt. 
Ich habe Sportwissenschaft und Pädagogik in Konstanz, Tübingen und San Diego, USA studiert und arbeitete als wissenschaftliche Angestellte in der Sportlehrer-Ausbildung und im Hochschulsport der Uni Tübingen. Mein Mann ist Diplom-Ingenieur Maschinenbau und hatte zuvor noch eine Lehre als Werkzeugmacher absolviert. Er war Handballtrainer und als Sportler an Gesundheit und Pädagogik interessiert. Meine Hauptgebiete waren Gymnastik, Tanz und Musik, so dass besonders die Ästhetik und zunehmend auch die Psychosomatik und verschiedene Bewegungstherapien mein Interesse weckten. Nach meinem Diplom-Abschluss bekam ich direkt eine Anstellung an der Uni und war damit auf einem ersten Höhepunkt meines beruflichen Lebens, also keineswegs an einem beruflichen Schwach- oder „Wendepunkt“, als ich und mein Mann vor vielen Jahren eine Yogalehrer-Ausbildung bei Heinz Grill absolvierten. Wir betreiben seit fast 20 Jahren ein freies, ungebundenes Yogastudio und unterrichteten viele hundert Menschen, auch an verschiedenen Institutionen mit gutem Erfolg und besten Rückmeldungen. Wir erleben die Kenntnisse und Erfahrungen aus der Yogaarbeit und der Literatur von Heinz GRILL als großen Gewinn für unsere berufliche und private Weiterbildung. 
Besonders die Freiheit und Selbstbestimmung auf diesem Yogaweg hat mir aber zunächst insgeheim in meinem Gemüt gar nicht so sehr gefallen. Man bestimmt selbst das Maß, wieviel man sich mit den spirituellen Inhalten zu den verschiedenen Themen wie Asanas, Seelenübungen, Gesundheit usw. auseinander setzt. Man bestimmt damit auch selbst und unabhängig die Qualität seines Yogaunterrichts als Yogalehrer.  Das bedeutet auch, dass man Entscheidungen fällen muss und die Verantwortung dafür selbst trägt, wie schnell man spirituelle, seelische oder fachliche Fortschritte macht. Es ist eben eine ganz freie, individuelle spirituelle Entwicklung, die Heinz Grill auch in vielen seiner Bücher beschreibt. Dieses Prinzip der sogenannten „Geistigen Individuation“ überhaupt nur zu denken fällt heute noch vielen Menschen schwer, denn die Spiritualität war sowohl im Osten als auch im Westen immer an Gruppen, Institutionen und Hierarchien gebunden. Ob es der Sanyassin in Indien ist, oder der Priester und das Gemeindeglied einer westlichen Kirchengemeinde –  Seit Jahrtausenden wird die Spiritualität in Gruppen und mit einem Oberhaupt praktiziert. Mit dem von Rudolf Steiner in einem Vortrag von 1919 geforderten „Neuen Yogawillen“ soll dem alten Sukzessionsprinzip im Yoga ein für den modernen Menschen notwendiges neues Individuationsprinzip an die Seite gestellt werden. Diese selbstbestimmte Entwicklung von spirituellen Erkenntnissen, Erfahrungen und fachlichen Lehrinhalten, die ich als Yogalehrerin unterrichte, funktioniert ohne Regeln, ohne Rituale, ohne Gruppenordnungen, ohne Unterwerfung, Glaubensbekenntnis und Gruppenzugehörigkeit. Sie entspricht einer neuen Form der spirituellen Bildung, die sich erst langsam entwickelt. Sie ist noch wenig bekannt und deshalb sehr anfällig für Projektionen und Verwerfungen. 
Mein Mann hat außer der Schulung bei Heinz Grill auch noch eine weitere Yogalehrer-Ausbildung bei einer anderen Ausbildungsstätte absolviert, zu der er aber keinen weiteren Kontakt aufrecht erhalten hat. Dort gibt es einen Altar mit dem blumenbekränzten Bild des „Guru“, die Schüler tragen alle die selbe Kleidung, es gibt festgelegte Regeln und Rituale und eine klare Hierarchie. So etwas erschien meinem Gemüt am Anfang meiner Entwicklung einfacher und deshalb bequemer. Ich hatte mich aber trotzdem für das Studium des „neuen Yogawillen“ bei Heinz Grill entschieden und studierte auch andere Werke von spirituellen Lehrern. Es ist immer einfacher, nach vorgegebenen Regeln und Strukturen zu leben, als selbst die Verantwortung zu übernehmen und sich den eigenen Weg durch das Leben zu bahnen. Viele Menschen tauchen sowohl in Yogagruppen als auch in kirchlichen Kreisen unter, weil sie ihnen Halt geben. Dies darf natürlich, vor allem in Zeiten persönlicher Krisen auch sein, aber diese Art der spirituellen Praxis wird leider auf die Arbeit von Heinz Grill projiziert. Sie trifft aber gerade hier ganz und gar nicht zu – zum Leidwesen derer, die gerne gesagt bekommen, was sie tun sollten. Ich sehe hinter dieser Auseinandersetzung auch eine historische, die menschliche Evolution betreffende Komponente, nämlich einen Kampf eines alten spirituellen Prinzips (Kirche, spirituelle Glaubensgruppen = Sukzession) mit einem neuen, rein individuellen Prinzip der Annäherung an spirituelle Inhalte (= Individuation). 
CHRISTINE BORNSCHEIN, um die es in dem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung geht, war eine ganz überzeugte Anhängerin des „Guru-Prinzips“ und sie hat sich selbst in einem Brief sogar zur Gottheit über ganz Europa erkoren. Bevor wir das wussten und es augenscheinlich wurde, dass mit ihr etwas nicht stimmte, haben mein Mann und ich sie eine Zeit lang als Ärztin konsultiert. Als wir aber von ihrer Tochter Cornelia Oppermann von dem haarsträubenden ärztlichen Missbrauch in der Praxis Bornschein erfuhren, habe ich Christine Bornschein wegen Kassenbetrug anzeigt. Sie wurde daraufhin rechtskräftig verurteilt.  Als Rache dafür wurde mein Mann von ihr mit schweigepflichtigen Informationen aus dem Behandlungsverhältnis, die sie in mehreren Fällen und vor Publikum ausbreitete verfolgt. Aus diesem Grunde ist seit 2014 eine Zivilklage anhängig. 
Der Artikel ist sehr schlecht recherchiert und er übernimmt zu 100% die Sicht der Initiatoren, die unter anderem meinen Mann und mich wegen dem Rechtsstreit diskreditieren wollen. Der Schreibstil ist überheblich, polemisch und enthält kaum Fakten, legt aber suggestiv unwahre Behauptungen nahe. Er schreibt mich und meinen Mann als Yogalehrer einer nur angeblich existierenden Gruppe zu, der wir nicht angehören und auch nicht angehören wollen. Mein Mann hat sich als ehemaliger Patient von Frau Bornschein an ein Gericht gewandt um Gerechtigkeit für erlittenes Unrecht aus dem Arzt-Patienten Verhältnis zu erlangen. Welche Religion er hat oder welchen Yoga er übt ist dabei völlig einerlei und darf sogar lt. Grundgesetz keine Rolle spielen. 
Ich hätte auch von einer Süddeutschen Zeitung eine bessere Qualität erwartet, als parteiisch in einen Zivilstreit einzugreifen. Aber vielleicht greift selbst ein renommiertes Blatt wie die SZ in Zeiten des Zeitungssterbens auf Methoden und Aufmachung eines Boulevardblattes zurück in der Hoffnung, durch Sensations-Journalismus noch einige Leser zu gewinnen. Die  Autoren haben mit diesem Artikel jedenfalls ihre Würde als freie und ehrenwerte Journalisten aufgegeben und sich einer Meinung angeschlossen, die aus bekannten Gründen an Sie heran getragen wurde. Schade für Sie! Durch die billige Aufmachung im Comic-Stil erkennt aber wohl auch der weniger informierte Leser den mangelhaften Faktenhintergrund, den dieser Artikel aufweist. 
Die Hauptsache sind jedoch gar nicht die Journalisten, sondern die „Auftraggeber“ für diesen Artikel. Es ist doch eigenartig: Woher haben die Autoren überhaupt die Idee und die verdrehten Angaben zu diesem Artikel? Die Initiatoren für diese Verleumdungskampagne befinden sich im Rechtsstreit mit meinem Mann und anderen ehemaligen Patienten der Fr. Dr. Bornschein. Sie wollen ganz offensichtlich auf diese Art eine größere Öffentlichkeit und die Gerichte hinter sich bringen. Ich wundere mich nicht, wenn die Beklagten diesen Artikel (den sie, wie gesagt, ganz offensichtlich selbst lanciert haben) demnächst dann als „Beweismittel“ in Gerichtsverfahren einreichen, um ihre falschen Sektenbehauptungen zu untermauern und von den offensichtlichen Rechtsbrüchen und schadensersatzpflichtigen Vergehen abzulenken, die sie selbst zu verantworten haben.  
Samstag, 14. September 2019 – Birgit Bauer
 

Weitere Stellungnahmen zum “Guru”-Artikel in der Süddeutschen Zeitung:

– Beschuldigungen gegen Heinz Grill in der Süddeutschen Zeitung

 – Interview mit Heinz Grill in der SZ

– Eine kritische Stimme zu Heinz Grill und dem Artikel in der SZ

– Verschwörungstheorien wieder salonfähig – auch in Leitmedien wie der SZ?

– Stichwort Sektenverfolgung

Dokumentation zum Fall Klaus Oppermann im ZDF  Teil 1

– Dokumentation zum Fall Klaus Oppermann im ZDF  Teil 2

 

Ergänzend Darstellungen zur Person und zum Lebenswerk von Heinz Grill:

– Der Drehsitz – Beitrag von Birgit Bauer 

– Lebenswerk von Heinz Grill

– Der Grundrechtliche Schutz der Lehren des Heinz Grill – Gutachten

Die Kunst der Entwicklung einer freien Spiritualität    Teil 1 bis 8

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.